Deutsch ist rot geschrieben. :)
Scroll down to read in English. :) English text appears green.

Freitag, 21. Februar 2014

Melanzani - Eggplants

Ab und zu überkommt mich der Melanzani-gusto, auch wenn ich dann meistens gar nicht weiß, wie ich diese Früchte zubereiten soll. Weil ich heikel bin. Aber ein Rezept habe ich, das mag ich gerne, das mag mein Prachtexemplar gerne und es ist nicht viel Arbeit. Hat auch heute wieder gut gepasst. Ich mach immer gleich ein wenig mehr, weil ich die Sache dann am nächsten Tag gerne kalt aufs Brot mag (was mein Prachtexemplar seeehr komisch findet).

für 2 - 3 Leutchen (je nach Hunger)
2 - 3 Melanzani, Streifen von der Haut abschälen, damit sie recht hübsch sind und gleich einschneiden, damit man sie schön aufmachen kann, wenn sie gebraten sind. Gesalzen in genug heißem Olivenöl braten, bis sie ordentlich Farbe haben und durch sind. In einen Bräter legen und auseinanderfalten.
300 gr. Bio-Faschiertes (das kann man auch ganz weglassen, dann wird's vegetarisch und auch sehr lecker, dann ist's am nächsten Tag püriert ein super Brotraufklatsch) mit Pinienkernen, Salz, Pfeffer (oder noch besser, Sonnentor Scharfmacher), Oregano, Thymian, und was die Küche hergibt und gefällt braten, ordentlich angebraten in, bzw. über die Melanzani verteilen.
Mit einem Glas Tomaten-Polpa (600gr) die Gewürzreste in der Pfanne auffangen, eventuell nochmal nachwürzen, dann zwei Esslöffel Honig einrühren und das Ganze über Melanzani und Fleisch (falls dabei) gießen. Dann alles bei guter Hitze für ca. 20 min. in den Herd. 

Bis bald
Viki



Sometimes I long for Eggplants, but then I don't know what to do with them. Because I'm fussy. But I know one recipe that I really like and that my splendid fellow really likes and that is little work. Worked out just like that today. I normally make some more of it, as I like it on the next day, cold on a slice of bread (which my splendid fellow thinks is really strange).

for 2-3 people (depends on the appetite)
2-3 eggplants, peel of slices of skin, so that they look nice, cut into them, so that you can open them like a book, after frying. Salt them and fry them in enough hot olive oil, until they have plenty colour. Put them into a casserole, and open them.
Fry 300 gr. organic minced meat (or leave it, so that it's vegetarian and if you then purèe it on the next day, it's a great breadspread) with pignolia, salt, pepper (or, even better, Sonnentor Hot Stuff Blossom Spiceblend), oregano, thyme and whatever your kitchen gives and whatever you like. When it's fried, add it to the eggplants. 
Give about 600gr of sieved tomatoes into the used pan, to catch the taste, maybe add some more spice and add two tablespoons of honey. Then put this over the eggplants and the meat and leave it in the oven (200°C -220°C) for about 20 min. 

Cu
Viki

Samstag, 15. Februar 2014

Weiberausflug 3 - Merry Wives on Journey 3

Einen Tag haben wir noch bevor es nach Hause geht, der wird in Reykjavik verbracht. Meine Mama hat sich zwei Punkte fürs geocachen ausgesucht, Tina hat am Donnerstag am Abend eine Tasche mit ihrem Namen drauf gesehen und ich brauche dann endlich Wolle. Den ersten Cache entdeckt Tina noch bevor Mama das Navi eingeschalten hat, dann noch kurz das Höfdhi-Haus von außen besichtigt (die Türe war abgeschlossen) und ab zum Power-shoppen. Die ansehnlichen Preise verhindern es aber dass wir zu schwer tragen müssen, Tina kauft die Tasche, wir bewundern die Goldschmiedearbeiten und kaufen ein paar Kleinigkeiten. Nur die Wolle ist wirklich günstig und von schöner Qualität, bei der Handknitting Association Iceland. Das Geschäft finde ich aber nicht auf Anhieb, da ich auf der alten Adresse suche und erst nicht schlau genug bin, am Touristenstadtplan nachzuschauen. Inzwischen gehen Tina und meine Mama ihre eigenen Wege (als ob Wolle suchen nicht wahnsinnig spannend wäre), also folge ich ihnen dann mit einem schönen Sack voller Wolle auf den Turm der Hallgrimskirkja. Das schöne Wetter ist perfekt um den Ausblick zu genießen. 
Wieder unten suchen wir das hübsche Kaffeehaus Kaffibrennslan auf, dass uns beim Einkaufsbummel besonders durch die Werbung "heite vaffeln" aufgefallen ist. Auch hier ist der Kaffee (wie angeblich überall in Island) keine Enttäuschung und die Waffeln sind perfekt. 



Weiter geht es an den See Tjörnin. Inzwischen dämmert es, die Brücke zum Rathaus ist im Rahmen des Winter lights festivals bunt erleuchtet und auf dem gefrorenen See tummeln sich die Spaziergeher. Auch wir können nicht wiederstehen und überstehen einen Walzer übers Eis ohne Blessuren. Der zweite Cache wird gehoben und dann beginnt die Suche nach einem passenden Lokal fürs Abendessen. Am Hafen wurde uns das Restaurant Höfnin von Freunden empfohlen, aber es ist voll und die Suche geht weiter. Wir entscheiden uns dann aufgrund des Zusammenspiels von Preis, Auswahl und Ambiente für das Bistro Geysir. Für isländische Verhältnisse halbwegs günstig kostet das Essen soviel wie bei uns in einem Restaurant gehobener Klasse. Überraschend: das Essen ist auch gleich gut, Preis und Leistung stimmen.
Mit diesem Eindruck gehen wir dann früh ins Bett, am nächsten Tag geht's dann um 4:00 früh los, zum Flughafen und nach Hause. Einstimmig haben wir beschlossen wiederzukommen. 

Bis bald 
Viki


It's just one more day before going home and we want to see Reykjavik. My mum wants to seek two geocaches, Tina has seen a bag on thursday evening with her name on it and I still need some wool. Tina finds the first cache even before my mum starts the GPS. We go to see the Höfdhi-house (from the outside as the doors won't open), then we go to do some power-shopping. The prices keep us from carrying heavy bags, but Tina buys her bag, we admire some of the goldsmithes works and shop some souvenirs. Just the wool is really cheap and of good quality, I buy at the Handknitting Association Iceland. When I can't find the shop at the old address that is in my hands, my mum and Tina go their own ways (as if shopping wool wasn't the most exciting thing in the world), and I take some time finding the new address on the tourist map. Stocked with a big bag of wool I follow my mum and Tina onto the tower of the Hallgrimskirkja, The weather is perfect to enjoy the view.
After coming down again we head for the cute cafè Kaffibrennslan that we noticed while shopping, especially for their advert of "heit vaffeln". The coffee (as Iceland is famous for) is great and so are the waffles.
On it goes to see the lake Tjörnin. Dawn is breaking and the bridge to the town hall is brightly illuminated due to the Winter lights festival. On the frozen lake many peoples go for a walk and we can't resist and waltz on the ice (nobody got damaged). My mum finds the second cache and we begin looking for a place to dine. Friends recommended the restaurant Höfnin at the harbour, but it's full and we're looking for some place else. Our desicion for the Bistro Geysir is based on price, menu and ambience. For Iceland the price is reasonable, in Austria the price would be charged by an upper class restaurant. I'm surprised: the food is upper class and the price is justified.
We take this impression to bed, as on the next day we have to get up at 4:00 a.m., get to the airport and back home. We all decided to come back.

Cu
Viki


Freitag, 14. Februar 2014

Weiberausflug 2 - Merry Wives on Journey 2

Die erste Nacht in unserem Hotel haben wir in einem "3-Bett-Zimmer" überstanden (zu den drei eigentlichen Betten hatten wir dann anstelle von Ablagefläche allerdings noch ein Stockbett, also fünf Betten), es war trotz mangelnden Fensters (super bei Mitternachtssonne) durch die Lüftung etwas zugig und ich habe schon geräumigere Jugendherbergszimmer gesehen. Das Zimmer war eine Notlösung, da ich bei der Buchung einen Fehler gemacht habe und durch das Hin- und Her ein Zimmer zu wenig gebucht war. Das Personal vom Hotel Cabin hat sich allerdings sehr bemüht und die nächsten beiden Nächte haben wir dann zwei wirklich schöne Zimmer mit Ausblick bekommen.

Our first night in the hotel was spent in a "3-bed-room" (which had an additional bunk bed instead of a cupboard), it was despite a lacking window (great with midnightsun) draughty and I have seen hostel-rooms that had more space. The room was a compromise, as I made a mistake when booking and after some seesaw we were a room short. But the staff of Hotel Cabin was very friendly and helpful and the next two nights we had two really nice rooms with view.



Wer in Island ist, wenn auch nur für kurz, möchte auch ein bisschen Landschaft sehen. Also war meine Mama so lieb und hat uns einen Mietwagen gesponsert (günstig bei Sadcars). Mit dem Auto sind wir dann (ungefähr) den Goldenen Ring abgefahren, haben also die bekanntesten Sehenswürdigkeiten abgehakt.
Auf dem Weg zum ersten Halt bei Thingvellir, dem alten Versammlungs- und Gerichtsplatz der Stammesoberen ist dann endlich auch ein bisschen der Winter zu erahnen. Bei Thingvellir selbst sind wir dann überrascht, dass doch mehrere Touristen unterwegs sind und wir nicht alleine übers Eis am Platz schlittern. Das hier auch die Plattengrenzen von Europa und Amerika aneinanderstoßen lesen wir erst im Nachhinein  (bzw. vorher hat sich natürlich keiner den Namen des Platzes gemerkt und während des Aufenthalts haben sehen wir uns um und trinken heißen Tee aus der Thermos und lesen nicht). Also wird die geologische Besonderheit nicht gewürdigt, schön ist's trotzdem.

Being in Iceland, even just for short, means you want to see some landscape. So my mum was so kind and payed for a rental car (cheap at Sadcars). We drove (about) the Golden Circle, checking the most famous sights.
On our way to Thingvellir, the ancient meetingplace of the chieftains, we get our first impression of winter. Arriving at Thingvellir we are surprised by the many tourists, we are not the only ones gliding over the ice that coveres the place. This is not only the meetingplace of the old chieftains, it's the place were America meets Europe, but as we can't remember the name, we are oblivious of the continantal drift while crossing it. Nevertheless, it's stunning.




Nach Thingvellir geht die Straße dann ostwärts und bergab, es wird wieder schneefrei. Zwischendurch muss meine Mama dann seeehr langsam fahren, weil ich überall Pferde sehe und die Photos sollen ja scharf werden. Irgendwann schaffen wir es dann trotzdem zu den berühmten Geysiren. Ui, hier ist es kalt! Der Wind pfeift und bei mir macht sich genau jetzt die Erkältung so richtig breit. Zwischendurch überlege ich, ob ich die Absperrungen übertreten soll, damit ich mich zum Aufwärmen kurz ins 80°-100°C warme Wasser legen soll. Tapfer folgen wir der Masse (ich habe echt geglaubt im Winter wäre hier wenig los...) und es stimmt, der Geysir Strokkur zeigt sich beeindruckend. Die Photos weniger, da die inzwischen steifgefrorenen Finger den Abdruck nicht punktgenau schaffen (Andere waren ausdauernder und auch besser vorbereitet, aber man kennt die Photos eh, dafür ist man nicht hier). Nach dem dritten Ausbruch ist uns entgültig zu kalt und wir sind froh über die Touristenfalle, in der uns Suppe (richtig gute) und Souvenirs serviert werden.
Weiter gehts zum Wasserfall Gullfoss, der teilweise eingefroren ist. Leider ist auch der untere Weg teilweise gefroren und damit gesperrt, jetzt kann man dieses Naturschauspiel nur von etwas weiter weg sehen, aber je näher man kommt, umso kälter wird es sowieso und hier fröstelt meine Cousine Tina als erste (ja ja, Frauen unterwegs). Aber auch hier waren die Isländer so nett und haben uns einen Souvenirshop hingestellt, damit wir uns aufwärmen können (und diese Filzschafe müsste man ja sowieso irgendwo kaufen).


Leaving Thingvellir we head east and downhill, the streets are free of snow. My mum has to drive veeery slowly, as there are so many horses and I want the photos to be sharp. Eventually we make it to the famous Geysirs. Wow, it's freezing here! The wind is sharp and I feel the cold creeping up in me. I consider stepping over the little fences to warm up in the 80°-100°C warm water, but we follow the crowd (and I really thought that there were no tourists in winter...). It's true, the Geysir Strokkur is impressing. Not so much are my photos, as my fingers are frozen blue and I don't manage to push the trigger at the exact time (Others have been better prepared and there are plenty perfect photos, but I'm not here just for photographing). After the third eruption it's finally to cold for all of us and we are happy to get into the tourist-trap, where we find soup (really good one) and souveniers.
On it goes to the famous falls of Gullfoss, partly frozen now. As part of the lower way next to Gullfoss is frozen and therefore closed, we can see the spectacel only from slightly further away. But it's colder the nearer we get anyway, and now my cousin Tina is the first to shiver (woman on journey...). The Icelandics have been so kind to provide us with a souvenirshop, where we can warm up (and buy those felted sheep we would have needed anyway).



Hier führt uns die Straße dann wieder zurück und wir überlegen, ob wir in Laugarvatn die Therme besuchen sollen, obwohl es langsam spät wird und wir am Abend rechtzeitig zum Nordlichtausflug im Hotel sein sollen. Mir macht die Erkältung zu schaffen und da man doch nass durch die kalte Luft zur Umkleidekabine muss hält sich meine Begeisterung in Grenzen. Da sich der Preis für eine halbe Stunde (viel mehr Zeit würden wir ohne Stress nicht mehr haben) dann nicht rechnet, gehen wir lieber ums Bad herum zum See. Und zu unserer freudigen Überraschung dampft der! Und meinereiner kombiniert, dass Dampf in Island, ein Thermalbad nebenan und ein Schild mit dem Hinweis "Achtung! Heiße Quelle!" bedeutet, wir können hier unsere Füße aufwärmen. Also ziehen Tina und ich unsere Schuhe aus (jetzt will meine Mama nicht mehr) und erkunden den warmen Sand und den warmen See. An Ufernähe ist das ca. ein Meter von "brr! kalt!" bis "autsch! heiß!". 
Mit warmen Füßen fahren wir dann Richtung Südwesten, in den Ort Hveragerdhi. Auch hier dampft es überall aus der Erde. Für den bestimmt sehenswerten Geopark ist es dann allerdings schon zu spät, der hat bereits zugesperrt. Ich freue mich über die Wollfabrik am Stadtplan, verschiebe meine Einkaufspläne dann aber doch auf morgen, wie ich vor der Ruine der einstigen Wollfabrik stehe. Als wir uns schließlich auf den Rückweg nach Reykjavik machen kommen wir noch bei den beleuchteten Gewächshäusern vorbei, für die Hveragerdhi berühmt ist. 

The road from here leads back and we think about going to the pools in Laugarvatn, despite having to be back in the hotel quite early, for the northern lights excursion. As I suffer more and more from my cold I don't want to walk all wet through the cold air to the changing rooms and we wouldn't have much more than have an hour time, which makes the price seem quite dear, so we decide against it. We prefer walking around the pools and head for the lake. It steams! Combining that steam in Iceland, a thermal pool next door and a sign calling "Attention! Hot Spring!" mean we can warm our toes here, Tina and I get barefeet (mum doesn't want). We explore the warm sand and the warm lake, it's about a meter from "brr! cold!" to "ouch! hot!".
With warm feet we head southwest, to Hveragerdhi. Here it steams from the earth. It's already to late to visit the Geopark, but I'm happy to see a woolfactory on the map. As I stand before it's ruins I cancel my plans to stock myself with wool here. On our way back to Reykjavik we pass the illuminated greenhouses, that made Hveragerdhi famous.

Im Hotel bleibt uns nicht lange Zeit zum Aufwärmen, wir haben eine Nordlichttour gebucht und werden abgeholt. Nach dem langen Tag ist die Energie allerdings nicht mehr ganz so groß und als der Tourleiter (ein humorvoller Bayer) dann noch erklärt, dass es halt, so wie die, die jetzt das dritte Mal dabei sind ja schon wissen, Glückssache ist, ob man in den zwei Stunden draußenstehen dann was anderes als Sterne oder Wolken sieht, wirkt Tina leicht erschüttert. Für nix erst um halb zwei ins Bett? Mich stört's nicht, ich gehe sowieso immer spät schlafen. Im Bus sollen wir dann unsere Kameras einstellen (weil draußen ist's dann finster), ich bin froh die alte analoge Spiegelreflex mitzuhaben, weil natürlich habe ich ja kein Ladekabel für meine Digitalkamera mitgenommen und die hat fast keinen Strom mehr. 
Keine fünf Minuten nach dem Aussteigen fängt das Spektakel dann an, erst ganz langsam und ohne Tourleiter wärs unerkannt geblieben, dann so stark und schön, dass auch meine Mama endlich ans Nordlicht glaubt und nicht meint, dass das nur die Lichter der Gewächshäuser sind (ja, wir sind wieder in der Nähe von Hveragerdhi). Die Stimmung ist jetzt auch wieder super, das Warten war nur kurz und hat sich gelohnt. Nach fünf Bildern gibt meine Digicam auf und verabschiedet sich in den Urlaub, das Handy photographiert die Nacht und behauptet, es gibt gar kein Nordlicht. Was meine Analoge gemacht hat, weiß ich noch nicht, ich hätte aber auf jeden Fall einen weiteren Film mitnehmen sollen. 
Als die Nordlichtaktivität dann abnimmt werden wir mit dem Bus noch in ein Kaffeehaus gebracht und schon kurz vor der Ankunft sehen wir wieder leuchtendes grün am Himmel. Wie bestellt fängt der Himmel an zu leuchten als der Bus dann steht und dieses Mal nicht zögerlich, sondern wirklich imposant, wie man es von den schönsten Postern kennt. Ich habe keinen Film und keinen Akku mehr und auch meine Begleiterinnen haben mit ihren Kameras Probleme. Diese Bilder bleiben also in unseren Köpfen und werden nur von den Anderen Teilnehmern der Tour geteilt. 

Einen schönen Valentinstag,
bis bald
Viki




Back in the hotel we don't have much time to warm up, as we've booked a northern lights excursion and are being picked up. But after a long day energy is low and as the tour guide (a humourous Bavarian) tells us, that nature can't be influenced, as those attending for the third time now can confirm, and it's just good luck if we see anything but stars or clouds, Tina seems to be slightly shocked. After all, we won't be in bed before half past one... I don't care, as I'm not an early sleeper, anyways. We are told to prepare our cameras on the coach (outside it will be dark) and I'm happy to have brought my old analogue SLR, as I didn't bring my recharge cable for my digital camera.
It's not even five minutes after arriving when the spectacle starts, first slow and we wouldn't have recognized without the tourguide, then so strong and beautiful that even my mum starts to believe that those are the northern lights and not the lights from the greenhouses (yes, we're back to Hveragerdhi). Tempers have settled and everything is great again, the waiting was just short and really worth it. After five photos my digicam goes on holidays and the camera of my mobile just ignores the northern lights and pictures only night. I don't know yet what my analogue camera did, but I know that I should have taken a spare film. 
As the northern lights activity declines we are being brought to a café and shortly before arriving we glimpse some green on the sky again. Like on appointment the sky beginns to glow as we get out of the bus, this time in wordless beauty, intense as in all those advertisings. I don't have any charge or film left and my company has likewise issues with their cameras. So those pictures will stay in our heads and are shared only by the other attendents of the tour.

Have a nice Valentines Day,
Cu
Viki

Mittwoch, 12. Februar 2014

Weiberausflug 1 - Merry wives on journey 1

Vor drei Tagen sind wir, das sind meine liebe Mama, meine ältere (haha!) Cousine (die jüngere passt brav auf die Kinder auf, die jüngste hat akademische Verpflichtungen) und ich von unserem Weiberausflug zurückgekommen. An sich wollte ich früher darüber berichten, mich hat aber ein Virus erwischt (danke Mama ;) ) und drum hatte ich noch keine Muse (eine Runde Mitleid bitte?).
Trotz der ganzen Husterei muss ich sagen, es war's wert. So richtg. Wir waren nämlich in Reykjavik. So ganz richtig, echt in Island! Dem Land meiner Kindheitsträume! Dem Land der Pferde, Vulkane und der Wolle! 
Ein super Angebot von Icelandair hat uns auf diesen Städtetrip geschickt, den Tipp habe ich schon vor längerer Zeit von Frau Nord erhalten (wie passend, fällt mir da auf).


Schon beim Landeanflug war mir klar, kein Photo dass ich gesehen habe wird dem Land gerecht. Die Landschaft ist einmalig. 
Mittlerweile ist es Abend und während meine Mama sich noch von ihrem Virus erholt (den ich, als braves Kind ihr dann am nächsten Tag eh abnehme), schmeißen sich Tina und ich in die Stadt und holen uns einen ersten Eindruck. Der ist nicht zuletzt durch das soeben gestartete Winter Lights Festival  beeindruckend. Insgesamt macht die Stadt einen sehr hübschen Eindruck und die Schaufenster sind alle viel zu einladend. Schließlich beenden wir den Abend in einem gemütlichen Kaffeehaus, bevor uns der Busfahrer aufgrund von Mangel an Wechselgeld gratis zum Hotel zurückbringt. 

Soweit der erste Eindruck, 
Bis bald
Viki



Three days ago we were merry wives on journey, we, that are my dear mum, my slightly older (haha!) cousin (my younger one takes care of her children and the youngest broods over her studies) and myself. I wanted to report this journey earlier, but (poor me) I've catched a cold (thanks mum!). 
All the coughing aside, it was great. Really. Truly. Great. We've been to Reykjavik. In Iceland! The country of my childhooddreams! The country of horses, vulcanoes and wool!
An offer of Icelandair has brought us on this trip, an advice of Frau Nord (Thank you!).

At the arrivel it became clear that no photo that I've seen could show the real beauty of the country. The landscape is unique. 
Meanwhile it is evening and my mum gets to bed, to recover from her cold (which I will take from her on the next day, good child that I am), Tina and I go to inhale the town. It is not only the beginning of the Winter Lights Festival  that impresses us, but all those beautiful townhouses and the shop windows, that appear to be much to tempting. We finish off the evening in a cozy coffee and then the bus driver brings us back to the hotel for free, due to his lack of change.

That's been Day 1,
Take Care,
Cu
Viki




Dienstag, 4. Februar 2014

Wendbarer Klodeckelbezug - Reversible toilet lid cover

Kaum zu glauben, aber ein Klodeckelbezug war der Auslöser für mich, endlich einen Blog zu beginnen (den Gedanken daran hege ich ja schon lange, aber es fehlte eben die Initialzündung). 
Meine Freundin Frau Z hegte den Wunsch sich ihr Klo zu verzieren. Die vierjährige Tochter plädierte für einen schönen Klodeckelbezug. Kann ja nicht so schwer sein, denk ich mir, und eile zum schlauen www, um mir Rat zum Selbermachen zu holen. Allerdings finde ich dann erst einmal Diskussionen über Hygiene, Sinn und Unsinn von Stoff auf Deckel. Da ich Frau Z als Sauberfrau kenne schiebe ich diese Diskussionen einmal auf die Seite. 
Englischsprachige Seiten sind dann schon viel netter, haben einige Anleitungen, die Diskussionen hier gehen eher in die Richtung ob man wirklich unbedingt einen Bezug braucht. (Man kann also immer unzufrieden sein ;) ). 
Eines aber hatten alle Anleitung gemeinsam, nirgends waren Bilder! Und ich tu mir eh so schwer mit der Vorstellungskraft, was wo wie zusammengenäht gehört!
Wie auch immer, irgendwie habe ich es dann doch noch geschafft (nach einigem auftrennen und wieder zusammennähen) und einen WENDBAREN (!!!) Klodeckelbezug zusammengezimmert. Und ich habe es geschafft und ein paar Photos vom Entstehen gemacht, vielleicht hilft es ja jemandem :) .

It may seem odd, but it was a toilet lid cover that initiated my blogging (I always thought about opening a blog, but as life goes, I never did, until recently). 
My friend Mrs. Z wanted to decorate her toilet and her four years old daughter asked for a toilet lid cover. My first thought was, that this can't be to hard to make and I went to ask the www. First thing I found (on the German websites) were discussions on hygiene and good or bad taste. 
English and American websites' discussions were about if you absolutely have to have a toilet lid cover. (So, there is always something to complain about, isn't it ;) ). But there were some tutorials at least.
One thing all those tutorials had in common: there were no pictures! I need pictures! I can't rely on my imagination!
In the end, after some undoing and resewing, I've managed to build a  REVERSIBLE (!!!) toilet lid cover. Furthermore I have made some photos, maybe they are of some use :) . 

Hier also mein Rezept für einen wendbaren (!!!) Klodeckelbezug:

Zutaten:
Papier für Schnitt
2 x ca. 50x70 cm Stoff in gewünschter Farbe/Muster/Qualität
altes Handtuch oder Volumenvlies
ca. 85 cm Gummiband (und Sicherheitsnadel zum Durchziehen)
Klettverschluss/Knopf/etc.
Nähseide

You'll need: (Sorry, I don't convert the measurements, I don't speak maths)
Paper for pattern
2 x approx. 50x70 cm fabrics 
old towel or fusible fleece
approx. 85 cm elastic (and a safety pin)
Velcro/button/etc.
sewing silk


Zuerst legt man das Papier auf den Klodeckel und zeichnet diesen ab, dann schneidet man die Form aus dem Papier aus. Diese Form überträgt man auf das Handtuch, ausschneiden mit Nahtzugabe. Für die außen liegenden Stoffe rechnet man eine Nahtzugabe von ca. 7 - 10 Zentimetern ein (nur nicht "hinten", also bei dem Teil wo der Klodeckel angeschraubt ist, da reicht die normale Nahtzugabe). Falls irgendeine Deko auf einen Aussenstoff angebracht werden soll ist jetzt die Gelegenheit. Auf einen der Aussenstoffe die Verschlüsse nähen: auf die rechte Seite, nach innen zeigend. 
(Der Verschluss sind bei mir zwei aus den Aussenstoffen genähte Stoffstreifen, rechts auf rechts zusammengenäht, gewendet, Klettverschluss drauf, außen noch einmal eng an der Kante abgesteppt. Das ganze zweimal.) 
Dann näht man das Handtuch auf einen der Stoffe auf die linke Seite mittig auf (an der hinteren Deckelseite Stoß auf Stoß). 


Jetzt legt man die beiden Aussenstoffe rechts auf rechts und näht die Rundung ganz außen zusammen (nicht den hinteren Teil!). Dann die rechten Seiten nach außen stülpen (Handtuch ist jetzt drinnen, Verschluss zeigt nach außen). So langsam nimmt das ganze Form an. Ich habe jetzt die Naht der Verbindung Handtuch-Außenstoff noch einmal entlanggesteppt und so den zweiten Außenstoff mitverbunden. Dann habe ich außen die Rundung entlang noch einmal abgesteppt, sodass ein Tunnel entstanden ist (Achtung, breit genug für Gummiband und Sicherheitsnadel!). Jetzt kann man schon den Gummi einziehen, beide Enden festnähen. 


Abschließend fehlt nur noch die hintere Kante. Ich habe ein Stück vom passenden Stoff genommen (statt eines Schrägbandes) und es über die offenen Enden genäht. Fertig. 


First draw the form of your toilet lid on the paper, then cut it out. Cut the pattern from the towel (don't forget some allowence), for the outer fabrics allow a seam of 7 - 10 cm, where the pattern is rounded. If you want to decorate the fabrics, do so now. Sew the fastener on one of the outer fabrics, face side, the long end pointing inwards. 
(Making the fastener: Sew two stripes of fabric together, face on face, turn over, attach the velcro, sew a line along the edge. You'll need two.)
Now attach the towel to one of the fabrics, in the middle of the reverse side (only at the straight end the edges go together).
Then take the fabrics face on face, sew the rounding along the edge, turn over (the towel should be inside now, the fasteners outside). Now repeat the seam from the fabric-towel-joint, so that the second fabric is also attached to the towel. Next you need another seam along the rounding, just far enough from the edge that you have a tunnel where the elastic will go through. Insert the elastic with the help of the safety pin and sew the ends to the fabric. Eventually you only need the straight edge. Take a piece of fabric and attach to the straight bit. Finished.

Ich hoffe Frau Z gefällt der Bezug, morgen bekommt sie ihn und ich wünsche Ihr Alles Gute zum Geburtstag!

Bis bald
Viki

I hope Mrs. Z likes the cover, she'll get it tomorrow and I wish her a very happy birthday!

Cu
Viki

Montag, 3. Februar 2014

Eiszauber - Enchanting Ice

Wieder zurück nach einem kurzen sonntäglichen Ausflug waren mein "Prachtexemplar" (wurde kürzlich von einem Online-Partnerschaftstest so betitelt) und ich verzaubert von den wunderschönen Eisskulpturen, die sich inzwischen in der Stadt gebildet hatten. Nicht mehr nur die Straßen, auch die Pflanzen waren von glitzerndem Eis überzogen. Leider hatte ich keinen Photoapparat mit und mein Handy hat mir erklärt, dass es für Photos mehr Strom bräuchte. Also sind wir ohne Beweis nach Hause gerutscht. Zu Hause hat mein Prachtexemplar (nachdem wir uns die Wiedervereinigung der RTL-Dschungelbewohner reingezogen haben) sich freiwillig zum Brot backen gemeldet (ok, wahrscheinlich stimmt der Titel manchmal), damit ich inzwischen ein bisschen mit dem Blog-Layout herumexperimentieren konnte. Schließlich hat es uns aber keine Ruhe gelassen und wir haben uns noch einmal in die Kälte gewagt. Jetzt kann ich doch noch ein paar mitternächtliche Eis-photos zeigen, wenn auch aufgrund spontaner lokaler Klimaerwärmung auch nicht mehr so spektakulär wie sie am frühen Abend geworden wären.

Bis bald
Viki

Back from a short Sunday trip my "splendid fellow" (called that by an Online partner-personality-test) and I were amazed to find the city turned into an icy wonderland. Not only the streets, but plants and everything was covered by ice. As I didn't have my camera with me and my mobile had declared that it would need to be charged we went home without any proof of this beauty. My husband cared to bake bread, so I could try to find out which Layout I would like for this blog, but then we decided to take a midnight walk with the camera, so now I can show you some photos.

CU
Viki


Sonntag, 2. Februar 2014

<a href="http://www.bloglovin.com/blog/11900365/?claim=g9nb85emr3w">Follow my blog with Bloglovin</a>

Samstag, 1. Februar 2014

Und los! - Go!

Nach langem Hin und Her und einigem Herumfragen wie denn das so geht, eröffne ich heute also meinen eigenen Blog. Wenn meine Planung aufgeht werde ich hier zu verschiedenen Themen posten, die mich bewegen, allem voran Handarbeiten, aber wahrscheinlich auch übers Kochen und Reisen und dazwischen vielleicht auch ein wenig Lesestoff, bisweilen angeknabbert von meinen Nagetieren.

Bis bald
Viki

I've been thinking a while, but eventually I'm here and start my own blog. I hope to write about crafting, cooking and some travelling, sometimes adding some literature, that may be nibbled by my rodents.

CU soon
Viki