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Donnerstag, 27. März 2014

Geburtstagsausflug für den Mann, Venedig 1 - Birthdaytrip for the husband, Venice 1

Einen Geburtstagsausflug hatten wir heuer ja bereits, aber auch das Prachtexemplar hat Geburtstag, also bekommt er auch (gaaaanz uneigennützig *ggg*) ein prächtiges Geschenk. Der Spaßfaktor vom Schenken wird durch den Überraschungsfaktor noch erhöht. Im Bus von Graz nach Klagenfurt lasse ich das Prachtexemplar (im folgenden PE) noch in dem Glauben, es gehe nach Kärnten (was ja an sich schon ganz schön wäre, wären da nicht so vergangene Berufserfahrungen meines PEs...), aber am Bahnhof sehe ich dann ein verdächtiges Leuchten in den Augen des PEs, als er die Anzeigetafel des IC 31 sieht, der als Ziel Venedig St. Lucia angegeben hat. Ich habe ja bereits erwähnt, dass wir beide gerne mit dem Zug unterwegs sind, und die Strecke ist tatsächlich auch sehr schön, die dreieinhalb Stunden Fahrt vergehen schnell.


Die Stadtkarte aus meinem kleinen Reiseführer hilft uns dann auch auf direktem Weg (in nur 10min!!!) unsere Pension zu finden. Unterwegs erfahre ich, dass mein PE vor nicht allzu langer Zeit bei der Heimfahrt von einer Konferenz einen Abstecher nach Venedig gemacht hat und "er eh einen Stadtplan gehabt hätte". Es ist sein Geburtstagsausflug, also verkneife ich mir die Bemerkung über verheimlichte Ausflüge in die Stadt der Liebe, ohne der besten Ehefrau wenigstens ein Souvenir mitzunehmen. Beim Weg entlang der Kanäle und über die Brücken tauchen wir dann aber sofort in die verzauberte Atmosphäre der Stadt ein.
Ich habe uns in die Pension Casa Rezzonico eingebucht, die Eigentümer waren so freundlich uns bereits im Vorfeld über den Streik der öffentlichen Verkehrsmittel zu informieren (zu Fuß sind wir auch schneller, als wir mit dem Schiff gewesen wären). Wir dürfen uns unser Zimmer aussuchen, was schwer fällt, da alle Zimmer wirklich schön und sauber sind. Auch mit der Lage in einem ruhigeren Bereich vom Bezirk Dorsoduro, direkt am Kanal, aber nicht weit von den Sehenswürdigkeiten gefällt uns. 











We've made already one birthdaytrip this year, but my splendid fellow has birthday, also, so he gets a splendid birthday present (totally unselfish *ggg*). The fun lies in the fact that he doesn't know where we go. Sitting in the bus I let him believe that we head for Klagenfurt, the capital of Carinthia (which would be absolutly beautyful, if not for some bad work experiences my splendid fellow has made some time ago...), but being there at the railway station I see his eyes light up, as he notices the destination board of the IC 31, that shows Venice St. Lucia as destination. I've already told you that we like to travel by train and the trail is beautyful, so the three and a half hours pass nicely. 
The citymap of my pocket guide helps us to find the direct way to our guesthouse (in only 10 min!!!). On the way my splendid fellow tells me, that he would have had a citymap, as he was here not so long ago, bypassing from his way home from some conference. It's his birthdaytrip, so I keep what I want to tell him, about keeping trips to the city of romance secret and not even bringing a souvenir for the best of wives. But the way along the canals and over the bridges immerses us into the enchanting atmosphere of the city.
I've booked a room at Casa Rezzonico and the owner was so friendly as to inform us about a strike of the public transport system, so we knew that we had to walk (wich was much faster as going by boat, anyway). We are allowed to choose a room, which is not easy, as all the rooms are beautyful and clean. We like the location, at a quiet spot in the district Dorsoduro, directly at a canal and not far from the sights.








Lange bleiben wir allerdings nicht im Zimmer, es ist erst früher Nachmittag und wir wollen die Stadt sehen. Dafür spazieren wir einfach in eine ungefähre Richtung und es dauert nicht lange, bis wir vor dem Peggy Guggenheim Museum stehen. Wir entscheiden uns aber weiterzuspazieren, die "ich möchte das noch sehen Liste" ist noch zu lange um einfach einen halben Tag abzuzwicken (und ich schätze, den sollte man fürs Guggenheim einplanen). Nach weiteren Gässchen und Brücken kommen wir dann zu der beeindruckenden Kirche Santa Maria della Salute. Sie ist noch geöffnet, also betreten wir sie spontan. Vorne wird gerade ein Gottesdienst abgehalten, was die Mystik der Kirche noch unterstreicht. Eintritt zahlen wir nur für die Sakristei, in der Werke von Tizian und Tintoretto hängen. 




Die Kirche befindet sich am Eingang zum Canal Grande und auf der anderen Seite sieht man bereits zur nächsten Insel. Mit einem kleinen Umweg finden wir dann zurück zur Ponte dell' Accademia und überqueren den Canal Grande. Im Bezirk San Marco spazieren wir vorbei an unzähligen Souvenirläden (ich halte mich brav zurück), an einigen Bäckereien (hier gib es irgendwann kein Halten mehr) und dann lädt das Altarbild der Kirche San Salvador, das durch die geöffnete Türe zu leuchten scheint, mich ein auch diese Kirche zu betreten (das Prachtexemplar meint dass das Bild kitschig sei). Auch hier finden sich zahlreiche Werke großer Künstler, das Altarbild ist von Tizian. Die Kunst und Architektur verbreitet eine eigene Art von Heiligkeit, diese Kirche ist nicht so lichtdurchflutet wie die Santa Maria della Salute, wieder draußen in den Gassen verfliegt die Ernsthaftigkeit aber schnell. Nach einigen Kurven finden wir dann die Rialtobrücke. Hier merkt man den März, wir können uns auf der Brücke frei bewegen und hinunterphotographieren, die Touristenmassen halten sich in Grenzen.
Langsam wird es dunkel und wir suchen noch eine Kleinigkeit zum Abendessen. Wir landen in der Toletta Snack Bar, zuerst vor allem wegen der günstigen Preise, auch das Ambiente ist nicht hochromantisch, sondern eher billig (wir bekommen Plastikbesteck). Der Kellner (und Besitzer?) ist allerdings ausgesprochen freundlich und hat Humor, das Essen ist ausgezeichnet, die Tagliatelli funghi sind mit Steinpilzen! Zum Frühstücken kommen wir wieder, das Lokal ist unbedingt empfehlenswert.  

Bis bald,
Viki





We don't stay in our room for too long, it's not late in the afternoon and we want to see the city. We just walk in some kind of direction and it's not long before we stand in front of the Peggy Guggenheim Collection. But we decide to walk on, as the "I want to see this and that and much more list" is still too long for just cutting half a day for museum (and I think that's the least it would take for the Guggenheim Collection). Some alleys and bridges further on we reach the impressive church Santa Maria della Salute. As it is still opened we enter. There's a service, which underlines the mysticism of the place. The only entrance we pay is for the registry, where we find paintings of Tizian and Tintoretto.
The church is located at the beginning of the Canal Grande and on the other side we can see the next island. With a little detour we come back to the Ponte dell' Accademia and cross the Canal Grande. In the district San Marco we pass uncountable souvenirshops (I can keep myself from shopping), many bakery shops (no way I can keep myself from shopping) and then the altarpiece of the church San Salvador shines throught the opened door and invites me in (the splendid fellow thinks the painting is too gaudy). We find again numerous pieces of great art, the altarpiece is Tizian. All the art and architecture spreads an own kind of holyness, the curch is not as light as Santa Maria della Salute, but going outside again lets the graveness disappear. After some more turns we find the Rialto bridge. Here we notice that it is march, we can walk the bridge the way we want and take photoes, there are not too many tourists. 
Eventuelly the sun sets and we go to find something to eat. We get to the Toletta Snack Bar, where we enter because of the reasonable prices, as the ambience is not the most romantic, more a bit tacky (we eat with plastic cuttlery). But the service is extremely friendly and humourous and the food is delicious, my tagliatelli funghi are with real boleti. We come again for breakfast, this location is totally recommendable.

Cu,
Viki



Mittwoch, 19. März 2014

Orangen-Zitronen-Dings - Orange-Lemon-Thing

Jetzt, wo es draußen nach Frühling, oder fast schon Sommer aussieht, bekomme ich Zitrusfrüchtetorschlußpanik, weil, das ist ja eher Winterobst. Also, möglichst viel davon horten. Und dann, Zuhause, fällt mir ein, dass ich keine drei Kilo Orangen oder ein Kilo Zitronen essen werde.  Also wird eingekocht, zumindest ein Teil davon. Ich habe schon einmal Orangenmarmelade gemacht, so richtige, mit einem ganz leichten bitteren Geschmack, das war meiner Meinung nach sehr viel Arbeit. Das Prachtexemplar bevorzugt süße Marmelade, ich habe schon öfters Äpfel mit einigem Aufwand als Apfelgelee eingekocht, also denkt die findige Frau sich, das könnte doch auch mit ausgepressten Orangen und Zitronen funzen. Wie der Konjunktiv so schön andeutet, es ist nicht ganz so geworden wie sich frau das vorgestellt hat, weil a) kein Gelierzucker im Haus war, b) kein Pektin im Topf und c) die Orangen und Zitronen sich für gepflückt und ausgepresst werden einfach rächen wollten. Jedenfalls ist das geplante Gelee immer noch recht flüssig, aber man kann es trotzdem aufs Brot oder sonstwohin gießen, oder aber auch gut verdünnt als Saft trinken. Das Dings wurde also ein tolles Mehrzweck Orangen-Zitronen-Dings, wobei es vielleicht besser gleich in Flaschen abgefüllt wird. Falls es doch noch fest werden sollte werde ich das auf jeden Fall berichten.


Trotz allem, das, äh, Rezept, oder so:

1200 ml frisch gepresster Orangen-Zitronensaft (alle Zitrusfrüchte die Zuhause herumliegen)
1000 g Zucker 

Orangen-Zitronensaft aufkochen, Zucker rein, unter Beobachtung und häufigem Rühren 20 min köcheln, Gelierprobe machen (doch, die hat funktioniert, ehrlich), hoffnungsfroh in sterile Gläser füllen, diese umdrehen und wenn sie erkaltet sind wieder zurückdrehen. Wenn es mehr schwappt als plopt wars mein Rezept. :)

Bis bald, 
Viki




Now, when outside it looks like spring, or even like summer, I suffer from a citrus fruits last-minute panic, as these are winter fruits. So I begin hoarding. And at home I realize that I won't eat three kilos of oranges and one kilo lemons. That's when I go for preserving, at least some of it. I've already done some marmelade, the real, bittery one, but I found it was plenty work to make it. The splendid fellow prefers sweet jam and I've already made sometimes jelly from apples (which was some work, as well), so I find it a good idea to try it with squeezed oranges and lemons. As the title suggests that hasn't quite worked out as I've thought, mainly because a) I didn't have preserving sugar at home, b) there was no pectin in the pot and c) oranges and lemons that are plucked and squeezed are vengeful. As it comes, the to-be jelly is still very liquid, but of course you can pour it over toast, or whereever you want, or, even better, mix it with water and drink it as juice. The Thing is a great multi-purpose orange-lemon-thing, but maybe it should be put into bottles in the first place. However, should it thicken, I will tell you for sure.

Still, here's the, uhm, recipe, or, whatever:

1200 ml freshly squeezed orange-lemon-juice (any citrus that's around)
1000 g sugar

Boil the orange-lemon-juice, put the sugar in, stir it well and don't leave it unattended for about 20 min. Test if a drop will harden on a cold plate (it did, I swear it), put it into sterilized glasses, full of hope, turn them upside down and turn them back when they are cold. When it's more sloshing than blobbing you did stick to my recipy. :)

Cu,
Viki


Donnerstag, 13. März 2014

RUMS #11/14 Pullover

Diesen Winter habe ich an einem Pullover für mich gestrickt, jetzt ist er endlich fertig. Mit Pullovern ist es bei mir wie mit Torten: ich ändere ein klein bisschen das Rezept und am Ende sieht's komisch aus. Mein Prachtexmplar durfte sich schon zweimal über solche Wollkreationen freuen (jeweils eine Gratwanderung zwischen Untragbar und Haute Couture ;) ), jetzt endlich auch für mich selber was. Und weil dieses besondere Teil für mich selber ist, geht's heute damit ab zu RUMS.
Der Pullover wurde mit 5er Nadeln mit Drops <3 you #3 gestrickt, das Strickrezept war für eine andere Wolle gedacht, aber man ist ja experimentierfreudig. Durch die andere Wolle stimmen die Maße nicht mehr ganz, die Teile fallen alle ein bisschen kleiner aus. Also habe ich an den Seiten noch Reihen drangehäkelt, damit ich hineinpasse. Jetzt haben sich dadurch die Proportionen aber noch mehr verändert und die Seitenzipfel schauen halt sehr, ääh, lustig/interessant/anders aus. Aber ich mag lustig/interessant/anders, also ist das ok für mich. Die Wolle ist schön kuschelig und wärmend, trotzdem leicht, also für so ein Projekt echt zu empfehlen (Maschenprobe wäre vielleicht eine gute Idee...). 

Bis bald
Viki





This winter I have been knitting a pullover for myself, now I've finished it at last. My hand-knitted pullovers are like my cakes: I change the recipe just a little and the result is somehow funny. My splendid fellow happily got two of such wool-creations (both on the edge of being unwearable or haute couture ;) ), now I have one for myself. And because it is for myself, it goes to RUMS.
I knit the pullover with needle size 5 (Europe), the wool was Drops <3 you #3, the knitting-recipe was meant for some different wool, but I'm the experimental kind. Because of the different wool, I used, the sizes have changed, the singular parts are slightly smaller. Therefore I have crocheted some rows at the sides, so that I would fit into the pullover. That's why the proportions have changed even more and the flanking tails look, uhm, weird/interesting/different. But as I like weird/interesting/different that's ok for me. The wool is cosy and warm, still lightweight, so I can warmly recommend it for such a project (even if you maybe want a gauge...).

Cu
Viki


Donnerstag, 6. März 2014

RUMS #10/14 Kragen - Neck warmer

Hurra! Mein erstes RUMS! Nachdem es ja jetzt schon ein paar Mal bei Frau Nord geRUMSt hat bin ich neugierig geworden und zack - jetzt RUMSt es auch bei mir :-). 

Nachdem ich ja seit Island huste, bietet es sich an, dagegen anzustricken. Und so hole ich mir die schöne Drops <3 you #3 aus meinem Handarbeitsschrank und stricke einen Kragen. Natürlich murkse ich dabei etwas und verzähle mich, aber ist nicht tragisch, ist ja eh für mich und beim fertigen Teil merkt man es gar nicht mehr. 

Bis bald,
Viki



Hurrah! My first RUMS! After seeing Ms Nord RUMSing I became curious and - hey, presto! There's RUMS here! :-)

Since I'm coughing since being in Iceland, I find it a good idea to knit against it. So I take the lovely Drops <3 you #3 from my crafting-cupboard and knit a neck warmer. Naturally I'm bodging and miscounting, but no big deal, it's for myself and you won't see this at the finished piece.

Cu,
Viki

22in222Tagen

Beim stöbern und surfen bin ich auf eine wunderbare apfelgrüne Welt  und Frau Äpplegröns Vorsatz, 22 Dinge in 222 Tagen zu schaffen, gestoßen. Diesen Vorsatz möchte jetzt auch ich umsetzten. 


Surfing and browsing the net I came across a wonderful agglegreen world and the intention of Mrs. .Äpplegrön to do and create 22 projects in 222 days. I want to share this intention.


     1.       eine Tasche fürs Teleskop vom Prachtexemplar nähen
     2.       einen Pyjama für mich nähen
     3.       Schafe häkeln
     4.       einen Hasen stricken
     5.       dem Prachtexemplar einen Schal stricken
     6.       mir ein Nachthemd nähen
     7.       einer lieben Freundin einen Loop nähen
     8.       einen Pouf aus Omas Stoffrestlwolle häkeln
     9.       das große Bild das in meiner Bibliothek wartet fertigmalen 
               (und erstmals mit Ölfarbe arbeiten)
     10.     dem Prachtexemplar eine Shorts nähen
     11.     ein Theaterstück fertigschreiben

My 11 creativity-projects

     1.       sew a bag for my splendid fellows telescope
     2.       sew myself pyjamas
     3.       crochet sheep
     4.       knit a bunny
     5.       knit a scarf for my splendid fellow
     6.       sew myself a nightgown
     7.       sew a loop-scarf for a good friend
     8.       crochet a pouf from my granny's fabric-left-over-wool
     9.       finish the painting that's waiting in my library (and work with oil-paint for the first time)
     10.     sew shorts for my splendid fellow
     11.     write a play


     1.      1-2 Wochen "Dschungel-Diät" machen
     2.      mindestens 2 mal im Monat einen "Beautytag" einlegen (Maske, Peeling, etc.) 
              1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
     3.      den Wasserfallweg in Schladming gehen
     4.      mich mit meinen selten gesehenen Ennstaler Freunden treffen
     5.      mit jedem meiner Patenkinder etwas Besonderes unternehmen 1 2 3
     6.      mit Frau Nord "Lohengrin" in der Oper anschauen
     7.      meinen Lieben eine Karte schreiben
     8.      2 mal im Monat am Abend mit meinem Prachtexemplar eine Schreibwerkstatt einteilen
              1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
     9.      mit meinem Prachtexemplar von Stainach nach Graz mit dem Fahrrad fahren
     10.    endlich das Hochzeitsalbum machen
     11.    endlich Picknicken mit der Familie meiner beCaubernden Cousine

Hoffentlich habe ich am 14. 10. 14 möglichst viel abgehakt. Bin schon gespannt.
Bis bald,
Viki

  My 11 feel-well-projects

     1.     1-2 weeks "jungle-diet"
     2.     at least 2 times a month a "beauty day" (mask, peeling, etc.)
             1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
     3.     walk the waterfall-way in Schladming
     4.     meet with rarely seen friends from the Ennsvalley 
     5.     do something special with every gothchild 1 2 3
     6.     see with Ms Nord "Lohengrin" at the opera
     7.     write a card to dear friends
     8.     write texts 2 times a month, together with my splendid fellow
             1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
     9.     go by bike from Stainach to Graz with my splendid fellow
     10.   eventually make my wedding album
     11.   eventually go for picknick with my enChanting cousine's family

I'm curious if I've fulfilled most tasks until 14/10/14. I hope so.
Cu
Viki



Dienstag, 4. März 2014

Faschingdienstagskrapfen - Shrove Tuesday bismarcks

Heute ist ja Faschingsdienstag und da gibt es jedes Jahr ein Krapfenexperiment daheim. Das heißt, ich suche mir irgendein Krapfenrezept und backe fröhlich, und mein Prachtexemplar isst dann, je nach Erfolg, die Kohlenstückchen, die weichen Teigteile oder auch die zuckrigen Steine als Einziger und versichert mir, dass die Krapfen ja eh gut sind, nur halt vielleicht ein bisschen dunkel / zu wenig durch / eine Spur zu hart (naja, die Zuckermenge war aufgrund meiner Rechenkünste verzehnfacht, und das Ganze ist karamellisiert...). So beweist er mir jedes Jahr aufs Neue seine Liebe. Nur einmal habe ich es geschafft und wirklich gute Krapfen gemacht. Natürlich habe ich das Rezept verloren.

Today is shrove tuesday, which tells me it's high time for my yearly experimental bismarcks. That's searching for some recipe and jolly baking and watching my splendid fellow eating pieces of coal, soft dough or sweet stones, according to result. Then he will tell me that those bismarcks are quite delicious, just maybe a little dark / a bit early out / mildly hard (well, being a math genius I have multiplied the sugar by ten and everything went caramell...). That's how he really proofs his love. Only once I have made good bismarcks and naturally I have lost the recipe.

Dieses Jahr habe ich es gewagt und von verschiedenen Rezepten die mir am vernünftigsten scheinenden Kombinationen herausgeholt und mich ein bisschen selbst eingebracht und, ich kann es noch fast nicht glauben, die Krapfen sind essbar und sogar gut! (Mein Prachtexemplar hat gemeint, es sind meine besten Krapfen, aber irgendwie ist das nicht soooo aussagekräftig...). Tja, nachdem ich sie heuer selbst auch mag, teile ich mein Rezept gerne.


2 dag Germ (halber Würfel)
3 dag Honig
1 dag Staubzucker (ich habe in meinem immer Vanille mitgelagert)
 1/8 l Milch
zusammenrühren, warm stellen (Heizungsnähe) und zu einem Dampfl gehen lassen.
30 dag Mehl (Universal)
eine Prise Salz
1 Ei
3 Dotter 
6 dag geschmolzene Butter
geriebene Zitronenschale
1 Schuss Rum 
in eine Schüssel geben, Dampfl dazu und mit einem Kochlöffel abschlagen, bis sich der Teig von der Schüssel und vom Löffel löst (da wird noch ein bisschen Mehl dazugeschüttet werden, ich habe das aber nicht abgemessen, vielleicht 5 dag). Ich war mir da mit dem Kochlöffel erst nicht sicher, aber das geht wirklich besser wie kneten. Den Teig dann mit einem Tuch zudecken und an einem warmen Ort ca. eine halbe Stunde gehen lassen.



Danach Krapfen formen und auf einen bemehlten Teller, oder sowas, legen. Mit einem Tuch zudecken und gehen lassen bis sie aufgegangen und ganz leicht sind.
Butterschmalz (oder sonstiges erhitzbares Öl) erhitzen. (Ich habe ca. 250 gr genommen, je nach Topfgrösse, die Krapfen dürfen den Boden nicht berühren. Es werden meist 170°C empfohlen, ich weiß nicht ob die Leute die Krapfen dann im Rohr machen, aber ich war bei ca. 120°C laut Thermometer und bei heißer waren sie gleich zu dunkel. Man sieht's aber eh, mehr dem Gefühl vertrauen als dem Rezept ;-) )
Krapfen ins heiße Fett geben, Deckel drauf, nach knapp 4 Minuten Deckel auf, Krapfen umdrehen, ohne Deckel nochmal ca. 4 Minuten backen und dann schnell raus. Erkaltet mit (selbstgemachter) Marillenmarmelade (für Erwachsene mit Rum mischen) füllen und mit Staubzucker bestreuen. Vor lauernden Prachtexemplaren in Sicherheit bringen. 

Gutes Gelingen, lei lei und bis bald
Viki



This year I have tried to combine some recipes that seemed ok and added a little bit of myself and, I still can't believe it, the outcome was great! (My splendid fellow said that those are my best bismarcks ever, but that doesn't mean soooo much...). And since I like them myself I share my recipe.

20 gr fresh yeast
30 gr honey
10 gr icing sugar (i put vanilla into mine)
160 ml milk
mix all and put somewhere warm, wait for the yeast to bubble
300 gr flour
a little salt
1 egg
3 yolk
60 gr melted butter
lemon zest
a shot rum
put all into a bowl, add the yeast and stir with a wooden spoon until the dough comes off the bowl and the spoon (you will need some more flour, but I didn't measure how much it was, around 50 gr). First I wasn't sure if the wooden spoon was really a good idea, but it is great. Cover the dough with a tea-towel and let it rest somewhere warm for half an hour.
Then make little small balls and put them onto a plate that's powdered with flour. Cover and wait let them rest until they have grown and they are airy.
Heat butteroil (or other oil that's ok with high temperature). (I have taken 250 gr, depending on the pot, the bismarcks shouldn't touch the bottom. Recipes advice 170°C, but my thermometer showed 120°C and more heat would have left my bismarcks coal. Trust your sense, not the recipe ;-) )
Put the bismarcks into the oil, put the lid on and leave them for 4 minutes. Then open, turn the bismarcks and don't put the lid back on. After another 4 minutes take them out. When they are cold fill them with (homemade) apricot jam (for adults add some rum) and coat with icing sugar. Hide from the lurking splendid fellow.

Happy cooking, Cu
Viki


Samstag, 1. März 2014

Maribor

Jetzt war meine Geburtstagswoche (ja, GeburtstagsWOCHE. Ich mag Geburtstag. Und man will ja mehrere Leutchen treffen. Eine Woche ist da nicht übertrieben.) ;-). Und zum Auftakt derselben beschlossen mein Prachtexemplar und ich einen kurzen Ausflug nach Maribor zu machen. Das wollten wir ja schon lange, es gibt da ja von der Öbb wirklich gute Angebote, gerade von Graz aus, und so nutzten wir endlich die Gelegenheit.

Last week was my Birthdayweek (yes, BirthdayWEEK. I like my birthday. And I want to meet some people. So one week is not too much.) ;-). My splendid fellow and I decided to start this week with a trip to Maribor. We wanted to visit Maribor for quite some while, as the Austrian Rail offers some great deal, and now was the perfect opportunity.



Wir sind beide passionierte Zugfahrer, deshalb sind wir ein wenig enttäuscht, dass bis zur Grenze ein Schienenersatzbus geführt wird, aber hilft ja nix, müssen wir eben nochmal fahren. ;)
Zu Mittag sind wir in Maribor (gefrühstückt wurde zu Hause), vom Bahnhof weg spazieren wir dann Plan- und Ziellos in die Richtung in der wir die Innenstadt vermuten. Nach wenigen Minuten finden wir die dann auch. Die Gastgärten sind schon gut besetzt, obwohl es hier nicht viel wärmer ist als in Graz, wir kommen in richtige Urlaubsstimmung. Wir suchen uns ein Kaffeehaus in dem es keine lautstarke Live-Übertragung von Olympia gibt. Das Cajek sieht von außen einladend aus, innen übertrifft es die Erwartungen. Die Schürzen der Kellnerinnen fallen mir besonders auf, ich habe mir von dem gleichen Stoff eine Hose geschneidert. Nur statt dem Cappuccino hätte ich besser einen Tee bestellen sollen, es gibt so viele gute Sorten hier und der Kaffee ist halt Kaffee.

We both like to travel by train, so we were a bit disappointed that there was a rail replacement bus service to the border, but, see the sunny side, we have to go again. ;)
We're in Maribor at noon (we had breakfast at home) and stroll without aim away from the station, heading in the direction where we assue the old town and find it after some minutes. Many people drink their coffees on terrasses, even if it's not very much warmer than in Graz. We find a little Café without loud olympia-broadcasting. The Cajek looks cute from outside and inside it's even better. The aprons of the waitresses catch my eyes, I have made myself trousers from the same fabric. The only thing I regret is that I have ordered Cappuccino instead of tea, there are so many fancy variations here and coffee is, well, coffee.

Nach dem Kaffee beschließen wir, das Schloss ein anderes Mal zu besichtigen, heute nützen wir das schöne Wetter zum Spazieren. Erst geht's zur Drau, wo wir, ganz altes Ehepaar, Schwänen beim Balzen zusehen. Ich möchte dann weiter in den Stadtpark, der mir größer erscheint als der Grazer (vielleicht auch weil keine große Straße durchgeht). Leider sind einige Bereiche gesperrt, der Frühling wird erwartet und die Gärtner werkeln fleißig. 
Ein Weg führt uns dann direkt ans Stadtende und der Park geht in Landschaft über. Wir haben noch genug Zeit, also suchen wir einen Weg der auf den Hügel zu unserer Linken führt. Durch einen Wald gelangen wir dann zu einer Kapelle, der Hügel ist der Kalvarienberg der Stadt. Von hier aus haben wir einen tollen Ausblick auf die Stadt. Der Weg führt durch die Weingärten auf der Sonnenseite des Hügels zurück zur Stadt, im Frühlingsschlamm rutschen wir flott nach Maribor hinunter.
Spazierengehen macht hungrig, wir gehen ins Ancora. Die Kellner sind sehr freundlich und die Goldbrasse mit Beilagen sehr gut, ein gelungener Abschluss des schönen Tages. Nach dem Essen schlendern wir zum Bahnhof und sind dann am frühen Abend zurück, wo mich mein Prachtexemplar dann mit zwei (!!!) Geburtstagstorten überrascht (soll ja für genügend Leutchen reichen und die große Form ist gerade unterwegs). 

Bis bald
Viki


After drinking coffee we decide to visit the castle another time, today the weather is so nice. So, first we go to the river Drava where we, being the ideal old married couple, watch the swans displaying. I want to head on to the city park, that seems to be larger than the one in Graz (maybe because it's not divided by streets). Sadly some parts are closed as it is spring and the gardeners potter about busily.
One way leads us directly to the city border and there the park merges into landscape. We have still enough time, so we take the way up the hill that's on our left side. We walk through the forest, finding a small chapel, we're on the calvary. It's a beautiful view of the city. The way leads on, through the winegardens and we slide happily in the springmud down towards the city.
After walking we're hungry and we go to eat in the Ancora-restaurant. The waiters are very friendly and we have a delicious gilthead seabream. After tea we stroll back to the railway station and we're back home late afternoon. At home my splendid fellow surprises me with two (!!!) birthday cakes (there will be plenty people and the bigger cake tin is still somewhere else).

CU
Viki