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Samstag, 1. März 2014

Maribor

Jetzt war meine Geburtstagswoche (ja, GeburtstagsWOCHE. Ich mag Geburtstag. Und man will ja mehrere Leutchen treffen. Eine Woche ist da nicht übertrieben.) ;-). Und zum Auftakt derselben beschlossen mein Prachtexemplar und ich einen kurzen Ausflug nach Maribor zu machen. Das wollten wir ja schon lange, es gibt da ja von der Öbb wirklich gute Angebote, gerade von Graz aus, und so nutzten wir endlich die Gelegenheit.

Last week was my Birthdayweek (yes, BirthdayWEEK. I like my birthday. And I want to meet some people. So one week is not too much.) ;-). My splendid fellow and I decided to start this week with a trip to Maribor. We wanted to visit Maribor for quite some while, as the Austrian Rail offers some great deal, and now was the perfect opportunity.



Wir sind beide passionierte Zugfahrer, deshalb sind wir ein wenig enttäuscht, dass bis zur Grenze ein Schienenersatzbus geführt wird, aber hilft ja nix, müssen wir eben nochmal fahren. ;)
Zu Mittag sind wir in Maribor (gefrühstückt wurde zu Hause), vom Bahnhof weg spazieren wir dann Plan- und Ziellos in die Richtung in der wir die Innenstadt vermuten. Nach wenigen Minuten finden wir die dann auch. Die Gastgärten sind schon gut besetzt, obwohl es hier nicht viel wärmer ist als in Graz, wir kommen in richtige Urlaubsstimmung. Wir suchen uns ein Kaffeehaus in dem es keine lautstarke Live-Übertragung von Olympia gibt. Das Cajek sieht von außen einladend aus, innen übertrifft es die Erwartungen. Die Schürzen der Kellnerinnen fallen mir besonders auf, ich habe mir von dem gleichen Stoff eine Hose geschneidert. Nur statt dem Cappuccino hätte ich besser einen Tee bestellen sollen, es gibt so viele gute Sorten hier und der Kaffee ist halt Kaffee.

We both like to travel by train, so we were a bit disappointed that there was a rail replacement bus service to the border, but, see the sunny side, we have to go again. ;)
We're in Maribor at noon (we had breakfast at home) and stroll without aim away from the station, heading in the direction where we assue the old town and find it after some minutes. Many people drink their coffees on terrasses, even if it's not very much warmer than in Graz. We find a little Café without loud olympia-broadcasting. The Cajek looks cute from outside and inside it's even better. The aprons of the waitresses catch my eyes, I have made myself trousers from the same fabric. The only thing I regret is that I have ordered Cappuccino instead of tea, there are so many fancy variations here and coffee is, well, coffee.

Nach dem Kaffee beschließen wir, das Schloss ein anderes Mal zu besichtigen, heute nützen wir das schöne Wetter zum Spazieren. Erst geht's zur Drau, wo wir, ganz altes Ehepaar, Schwänen beim Balzen zusehen. Ich möchte dann weiter in den Stadtpark, der mir größer erscheint als der Grazer (vielleicht auch weil keine große Straße durchgeht). Leider sind einige Bereiche gesperrt, der Frühling wird erwartet und die Gärtner werkeln fleißig. 
Ein Weg führt uns dann direkt ans Stadtende und der Park geht in Landschaft über. Wir haben noch genug Zeit, also suchen wir einen Weg der auf den Hügel zu unserer Linken führt. Durch einen Wald gelangen wir dann zu einer Kapelle, der Hügel ist der Kalvarienberg der Stadt. Von hier aus haben wir einen tollen Ausblick auf die Stadt. Der Weg führt durch die Weingärten auf der Sonnenseite des Hügels zurück zur Stadt, im Frühlingsschlamm rutschen wir flott nach Maribor hinunter.
Spazierengehen macht hungrig, wir gehen ins Ancora. Die Kellner sind sehr freundlich und die Goldbrasse mit Beilagen sehr gut, ein gelungener Abschluss des schönen Tages. Nach dem Essen schlendern wir zum Bahnhof und sind dann am frühen Abend zurück, wo mich mein Prachtexemplar dann mit zwei (!!!) Geburtstagstorten überrascht (soll ja für genügend Leutchen reichen und die große Form ist gerade unterwegs). 

Bis bald
Viki


After drinking coffee we decide to visit the castle another time, today the weather is so nice. So, first we go to the river Drava where we, being the ideal old married couple, watch the swans displaying. I want to head on to the city park, that seems to be larger than the one in Graz (maybe because it's not divided by streets). Sadly some parts are closed as it is spring and the gardeners potter about busily.
One way leads us directly to the city border and there the park merges into landscape. We have still enough time, so we take the way up the hill that's on our left side. We walk through the forest, finding a small chapel, we're on the calvary. It's a beautiful view of the city. The way leads on, through the winegardens and we slide happily in the springmud down towards the city.
After walking we're hungry and we go to eat in the Ancora-restaurant. The waiters are very friendly and we have a delicious gilthead seabream. After tea we stroll back to the railway station and we're back home late afternoon. At home my splendid fellow surprises me with two (!!!) birthday cakes (there will be plenty people and the bigger cake tin is still somewhere else).

CU
Viki


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