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Donnerstag, 26. Juni 2014

Burgeroberung - castle siege


Es ist schon wieder Zeit vergangen seit dem letzten Mal (die Frau Z. hat sich schon bei mir beschwert), aber dieses Mal habe ich echt eine gute, nein, mehrere gute Ausreden. 
Als erstes: ich wurde von meiner Sew-Along-Taschenspieler II-Krempeltasche abgehalten, nämlich von meinem Drucker, der sich auf den Elektroschrottplatz wünscht und mir kein Schnittmuster ausdrucken wollte. Gestern hat das Prachtexemplar mir dann seinen alten Drucker überantwortet, schau ma mal, wie lange der mitmacht.
Zweitens: ich war viel zu viel unterwegs (ja, genau so wie's klingt, ja, sowas passiert auch in meinem Alter)
Drittens (Zeit die Taschentücher auszupacken, wegen dem vielen Mitleid): ich habe mir eine blöde Sehnenscheidenentzündung zugezogen. In letzter Zeit habe ich die wieder häufiger und jetzt wollte ich zur Abwechslung schonen. (Also, viiiel Mitleid haben und keine Beschwerden wegen unregelmäßiger Posts oder Taschenabstinenzen).

Aber es ist ja nie alles nur schlecht (ok, Punkt zwei war sowieso nicht schlecht) und vorgestern hat sich das Prachtexemplar freigenommen und ist mit mir nach Deutschlandsberg gefahren, in die Weststeiermark. Die Zugstrecke war mir ja (zumindest teilweise) bekannt, aber wirklich dort war ich noch nie. Ist Zeit geworden. Deutschlandsberg ist für eine Bezirkshauptstadt eher übersichtlich, aber es gibt alles was man braucht und vor allem gute Möglichkeiten zum Spazieren und Wandern, vielen Kaffeehäusern und einem hübschen kleinen Stadtpark. Wir haben uns jetzt nicht wahnsinnig viel Zeit genommen (ein kurzer Nachmittagsausflug), aber ich werde sicher wiederkommen und mehr erkunden. 

Eine kleine Open-Air Bühne im Stadtpark
Little Open-Air Stage in the municipal park


Idyllische Lage im Stadtpark
Picturesque municipal-park

Dieses Mal sind wir nur zur Burg hinaufspaziert. Zumindest wollten wir das. Aber es war relativ spät (die Ausstellung vermutlich schon geschlossen) und neben den Stufen, die eindeutig zur Burg raufführten, tat sich ein Weg in einen nebelverhangenen Wald auf... Natürlich wählten wir den Waldweg. Ein bisschen zugewachsen ging es in den Nebel hinein, unter der Burg entlang, Serpentinen hinauf ...
Bis wir plötzlich vor den Leitern standen! Die Burg war augenscheinlich gestürmt worden! Nach fast 1000 Jahren wird die Burg erobert! Ich war kurz versucht, zumindest einen Teil der Burg für mich zu beanspruchen, aber nachdem wir ja den Zug zurück nach Graz erwischen wollten, habe ich schließlich davon abgesehen. 

Bis bald,
Viki

P.S. Die Belagerung, bzw. Eroberung wurde anscheinend geheimgehalten, bisher habe ich in den Medien nichts davon gehört...

In den Nebel hinein...
Into the misty forest...

Die Burg schaut herab
A glimpse of the castle

Prachtexemplar mit echtem Dunkeldegu
Splendid fellow with Dunkeldegu

Wir nähern uns der Burg
Even nearer to the castle
Belagerungswerkzeug und ich gut getarnt
siege ladders and I, camouflaged


It's some time now, since my last post (and Mrs. Z. has already complaint about it), but I do have some good excuses:
First: I couldn't take part in the sew-along with the inside-out-bag, as my printer didn't print the patterns but begged for a fast end at the wasteyard. Yesterday the splendid fellow has brought me his old printer, we will see how long this one works.
Second: I've been out for too long. (yes, just like it sounds, and yes, even in my age)
Third (take out your handkerchiefs, it's time for some pity): I suffer from a TSV. I had this some more times lately and so I decided to rest for a change. (So, a lot of pity, now, please, and no complaints about not writing or sewing enought).

But of course not everything is bad (well, the second point certainly is not) and the day before yesterday the splendid fellow took a day off and we went to Deutschlandsberg in Western Styria. I know the trainline there a bit, but I've never visited the town, so it was high time. Deutschlandsberg is rather small, but you get all that you need, including some nice walking trails, many cafes and a nice little park. We didn't have plenty time (just a short afternoon), but I probably will come back to see more.

This time we went up to the castle. At least we wanted to. It was quite late (the exhibition would probably have been closed) and near the steps that led to the castle entrance we found a path that led into a misty forest... Of course we chose the misty-forest-path. It led overgrown into thick mist, just along the castle, then turning upwards in serpentines...
Until we stood just in front of the ladders. Somebody must have sieged the castle! After 1000 invincible years! I thought about taking my share of the prize but it was becoming late and we wanted to catch the train back to Graz and so we turned and went back.

CU,
Viki

P.S. The case of the conquest seems to be kept secret, as I didn't hear anything about it in recent media...

Dienstag, 17. Juni 2014

Herrentasche - Gentleman's bag

Endlich wieder eine Tasche fürs Sew Along bei Emma geschafft (und zum Creadienstag geht's heute auch)! Für die Kugeltasche fehlt mir nämlich noch der Innenstoff zu den ausgewählten Stöffchen... 
Nachdem die Herrentasche ja Herrentasche heißt, und mein Prachtexemplar vor kurzem gemeint hat, er bräuchte eine Schultertasche, war es klar, dass diese Tasche für ihn sein wird. Ich habe ja bereits erwähnt, dass das Prachtexemplar auch ein Kakteenfreund ist, somit war ein Dekomotiv schnell gefunden. Mit der Applikationsanleitung von Farbenmix geht das auch ganz leicht. Weil's eine echte Herrentasche sein soll, habe ich mich ansonsten für weniger Muster entschieden. Ich habe mich am verdeckten Reißverschluss versucht, das hat ganz gut funktioniert, weiters habe ich die große Innentasche eingebaut, vorne außen eine Zusatztasche ohne Reißverschluss, die mit der Klappe (mit geheimen Fach) verschlossen wird. So kann das Prachtexemplar schnell Handy oder Schlüssel verstauen und die Tasche wird auch tatsächlich verwendet. Weil, wenn es nur Reißverschlüsse gäbe, dann währen die entweder umsonst weil immer offen, oder der Herr wäre genervt vom vielen auf- und zumachen. 
Womit ich allerdings nicht gerechnet habe, war die ehrlich große Freude über die Tasche. Da näht man dem Herren gerne was.

Bis bald,
Viki



   
     
Eventually, I've got another bag for Emma's sew along (and for the Creadienstag)! For the last bag I still need the lining that matches my chosen outer fabrics...
Well, this bag is called Gentleman's bag and my splendid fellow mentioned some time ago that he would need a bag, so this bag was destined. I've already told you, that the splendid fellow likes cacti and so it was easy to find a motive for the front latch. And because it should really be a Gentleman's bag everything else should be kept in calm colours. I chose to make a concealed zip, a latch with hidden pocket, a big inside pocket and an outside pocket without zip, so that key and mobile phone can be stored easily, without having to zip or unzip the bag everytime. I know my splendid fellow and that would put him off.
What I didn't expect was the joyful outbirst of my splendid fellow. That's how sewing for the Gentleman is fun.

Cu,
Viki



Stoff: grauer Wollstoff (bei Stoffkontor als Loden angeboten, als Österreicherin kann ich der Bezeichnung allerdings nicht zustimmen...), roter Ikea, Rest von grünem Duchesse, Rest von beigem Samt
Schnitt: Taschenspieler II von Farbenmix, Herrentasche
Fabric: grey woollen fabric, red ikea, leftover of green duchesse, leftover of fawn velvet
pattern: Taschenspieler II by Farbenmix, Herrentasche

Betriebsausflug Opatija - works outing Opatija

Über Pfingsten war die Oper geschlossen und der Betriebsrat hat die freien Tage mit einem Betriebsausflug bestens gefüllt. Es ging mit dem Bus nach Kroatien, nach Opatija. Während der Fahrt ist ein kurzer Stopp in Slowenien angesagt, bei Trojane, bekannt für riesige Krapfen und Cremeschnitten. In anderen Gaststätten gilt so eine Portion als ganzer Kuchen...
Am Abend spazieren wir als kleines Grüppchen dann nach der Ankunft gleich den Strand entlang, die Süßspeise ist mittlerweile halbwegs verdaut, und wir gehen ins Ruzmarin, wo neben dem köstlichen Essen auch gleich viel Wein auf den Tisch kommt. Lustig wankend schlendern wir dann durch die Stadt, treffen andere Kollegengrüppchen und stoßen immer wieder einmal an. Soviel lässt sich sagen, der Wein schmeckt wirklich gut in Kroatien.

Der Mond über Opatija
The Moon over Opatija

The Opera house was closed on Whitsun and so the works committee had the great idea to invite us to a works outing. With the bus we went to Croatia, to Opatija. We have a short stop at Trojane in Slovenia, that is famous for it's big doughnuts. In some other restaurants one of those would count as a whole cake....
In the evening after our arrivel we strolled along the beach in a small group. Having digested the dessert by now we go into the restaurant Ruzmarin, ordering not only great food, but also a lot of wine. Later we sway happily through the town, meeting some more groups of our workmates and drinking more wine. Well, the wine tastes fine in Croatia.

Am zweiten Tag haben wir viel Zeit die Sonne zu genießen. Freilich, man könnte auch Kulturprogramm machen (einige Kollegen haben sich auch tatsächlich auf den Weg gemacht und spazieren in die umliegenden Dörfer, stöbern in Museen und besichtigen die Kirchen), aber es ist halt soooo heiß und das Meer ist soooo schön... Ein Stück von der berühmten Lungomarepromenade gehen auch wir entlang, bis wir auf eine kleine Kiesbucht stoßen. Das Wasser ist angenehme 20°C warm, also stürzen wir uns in die klaren Fluten. Am Strand ist es etwas ganz Eigenes, wenn man mit den Kollegen unterwegs ist. Zu diesen Kollegen gehören nämlich auch die Herrschaften vom Ballett... Ich muss sagen, der Anblick dieser jungen, trainierten, hübschen Frauen und Männer ist einmalig schön, vor allem wenn sie aus dem Wasser auftauchen, wie Meerjungfrauen. Und irgendwie verspüre ich plötzlich das Bedürfnis nach viel Sport, weil meine Bikinifigur, naja... Ein Kollege posiert dann mit den schönen Nixen, es ist sein Geburtstag und die Daheimgebliebenen dürfen bei dem Anblick von Gratulantinnen und Umgebung vor Neid erblassen.
Nach viel Sonne (wobei, es sitzen fast alle brav im Schatten und kaum jemand verwendet einen geringeren Schutzfaktor als 30) lassen wir den Abend bei einigen Cocktails ausklingen.

Lungomare


On the second day we have plenty time to enjoy the sun.Of course, one could have chosen to join the cultural programm (and some even did) but it is sooo hot and the sea sooo inviting... Anyway, we walk along the lungomare until we come to a little  gravel beach. The water has a temperature of 20°C and we dive in. Going to the beach with the colleagues is really special. Some of them are from the ballet... I must confess, to see those young, beautiful men and women emerge from the sea is somehow enchanting. And I feel the sudden need to do some sports, as my own shape is, well,... One colleague who has birthday poses with the mermaids, so that the friends left home will go green with envy.
After a lot of sunshine (well, most sit in the shadow and use sunlotion with a protection of 30 or higher) we spend the evening drinking some cocktails.

ein paar Nixen
some mermaids

Tag Drei ist auch noch ein bisschen Zeit, die meisten zieht es noch einmal ans Meer, mich auch. Heute ist es noch heißer als gestern, es ist Pfingstmontag, hier allerdings kein Feiertag und wir haben den Strand beinahe für uns alleine. Mir fällt eine Hinweistafel an der Promenade auf, direkt am Kiesstrand soll eine alte Quelle liegen. Und tatsächlich, hinter ein paar Baumstämmchen ist eine kleine rostige Türe, die in eine Höhle führt. Mein junger Kollege entfernt die Baumstämmchen und vorbei an kleinen Mücken und Spinnweben wagen wir uns in die Dunkelheit. Herinnen ist es angenehm kühl, und man hört leises Plätschern. Natürlich haben wir keine Taschenlampe mit und das Handy mit der Lampenapp liegt gut in der Tasche am Strand. Der Photoapperat mit Blitz ist die einzige Lichtquelle, tatsächlich erkennen wir so einen kleinen Pool, wir haben die Quelle gefunden. 
Zu Mittag nützen wir das Restaurant Mali Raj direkt am Strand, von der Terrasse aus sieht man die Fische im Meer schwimmen. Ich bin experimentierfreudig und entscheide mich für die gegrillten Calamari (ich bin recht heikel und Meeresfrüchte sind ja nicht ganz meins), weil Kollegen haben die gestern bestellt und die haben so lecker ausgesehen. Und sie schmecken tatsächlich ausgezeichnet.
Ein bisschen Zeit bleibt uns noch, bevor der Bus nach Hause fährt und wir entschließen uns trotz der Hitze noch schnell einkaufen zu gehen. Ich besorge mir eine kleine Flasche Olivenöl, das ich im Mali Raj gekostet habe. Danach kaufe ich noch eine Flasche Wein, die ich mit dem Prachtexemplar trinken werde. Inzwischen ist es Nachmittag und der Bus fährt in einer dreiviertel Stunde ab. Die Hitze ist stechend und wir entschließen uns, noch einmal kurz im Meer abzukühlen. Ich habe allerdings keinen Bikini mehr an, also springe ich mit dem leichten Baumwollkleid hinein, bis zum Bus ist es schließlich wieder trocken.

Mali Raj


Terassenblick
view from the terrace




Day three leaves us some more time for the sea. Today is even hotter than yesterday, it's monday of whitsun, but that's no holiday here, so the beach is empty. I see a sign at the promenade, just at the gravel beach there should be an acient well. And really, just behind some little treetrunks we find a rusty door that leads into a cave. My younger colleague takes the lead and we pass some midges and spiders and walk into the dark. It's cool in there and we hear some purl. Of course we don't have any lamp and the camera with lightning is our only light source. On the photo we can see the small pool, we have found the well.
At lunchtime we decide to go to the restaurant Mali Raj, which is directly at the beach, with a beautiful terrace from where we can see the fish swim in the sea. I'm in an adventurous mood and try the grilled calamari (I'm quite picky and normally don't like seafood). Well, my colleagues had them yesterday and they smelled so nice. And really, they taste great.
We still have some time until the bus will leave and we decide to do some shopping, despite the heat. I buy a bottle of the olive oil that I've tried at the Mali Raj and a bottle of whine to drink with my splendid fellow at home. It is afternoon and we will leave in 45 minutes. As the heat is so intense, we want to have a lust jump into the sea, to cool down. I don't wear my bikini anymore, so I go into the sea with my light cottondres, but when we reach the bus, it has already dried.





Die Türe zur Quelle
The door to the well

Die Quelle
The Well
Vom Bus aus winken wir dem Meer zum Abschied, die Stimmung war die ganzen Tage ausgelassen und ich habe einige Kollegen besser kennengelernt. Die paar Tage waren für mich zur Abwechslung einmal so richtig klassischer Urlaub, ohne Zelt, ohne viel Organisieren. Gerade in einer größeren Gruppe macht es so auch mehr Spaß. So macht sich die Arbeit beliebt. :-) 

Bis bald,
Viki



In the coach we wave the sea goodbye, everybody is in a good mood and I have got to known some of my colleagues better. Those days where a classical type of holiday for me, without tent, without a lot of organisation to be done. And it's the group that makes it all the more fun. That's how work makes itself a good friend. :-)

Cu,
Viki


Donnerstag, 5. Juni 2014

Crossbag

Die Crossbag von der Taschenspieler II CD ist ja jetzt eigentlich schon einige Tage fertig, ich bin nur nicht dazu gekommen, sie zu posten. An sich ist dieses Täschen ganz schnell genäht gewesen, wobei ich den Reißverschluss zwischen Außenstoff und Futter eingenäht habe. Innen habe ich zum Verdecken die Nähte mit Schrägband eingefasst, allerdings wurde die Geschichte dadurch ein bisschen steif und schwer zu wenden. Eigentlich müsste es auch mit Wendenaht gehen, nur da hätte ich zuviel nachdenken müssen... Dafür habe ich noch eine zusätzliche Innentasche eingenäht, sowas kann man immer brauchen. Am Besten an der Tasche finde ich den Reißverschluss, diese schräge Linienführung sieht so cool und irgendwie kompliziert aus und ist doch so einfach zu nähen... Die Crossbag wird ein Geburtstagsgeschenk für meine Cousine, die sich eine Tasche aus dem Stoff wünschte. Weil aber von hinten geunkt wurde, sie hätte doch bereits viel zu viele Taschen, ist die Crossbag eine schöne Alternative. (Das ist ja keine Tasche, das ist was Sportliches...). Für die Photos bin ich mit meinem Prachtexemplar auf den Grazer Schloßberg spaziert, der Uhrturm ist doch eine schöne Kulisse, nicht wahr?

Bis bald,
Viki


Innenleben
The Inside
Der Boden aus Wachstuch
The base is made from waxed cloth


Hinten, im Hintergrund Graz
The back, in the background Graz

von vorne, im Hintergrund der Uhrturm
the front, in the background the clock tower

I've sewn the Crossbag from the Taschenspieler II CD some days ago, but I didn't have the time to post it. The sewing went fas and easy, even if I put the zip between lining and outer fabric. Inside I put a bias tape around the edges, which made the whole thing a bit stiff to turn. I'm sure I could have made an opening for the turning but that would have taken to much thinking... But I did make an extra inside bag, one can need this anytime. What I like best at this bag is the zip. It looks so great and somehow complicated but it's so easy to make... The bag will be a birthday present for my cousin, who wanted a bag from this fabric. And because someone at her side meant that she already had too many bags, it's a crossbag, as it's like an alternative. (Not a real bag, more sportive...). The splendid fellow and I went for the photos onto the castle hill, the Schlossberg, of Graz, with the clock tower as spectacular background.

Cu,
Viki

Stoff: Ikea, leichter Baumwollstoff aus London
Schnitt: Farbenmix
Fabrics: Ikea, light cotton from London
Pattern: Farbenmix

Mittwoch, 4. Juni 2014

Strohwitwentum - grass widow

Ui, über eine Woche nix geschrieben! Irgendwie hat die Zeit gefehlt. Ich hatte ja diese Woche so schön durchgeplant... Aber irgendwie haben die Tage nur 24 Stunden und irgendwann soll man ja auch schlafen. Letzte Woche war ja Feiertag, den haben das Prachtexemplar und ich noch mit Spazieren verbracht, ein wenig Haushalt und Packen. Weil mein Prachtexemplar ist zu einer Konferenz nach China gefahren. Hat mich doch einfach alleine zu Hause gelassen. Und nicht nur er ist weg, nein, auch die benachbarte Freundin hat sich aus dem Staub gemacht. Urlaub. 

Im ersten Moment musste ich einmal schlucken, ich, ganz allein in der großen Stadt... Aber frau hat ja eh viel zu tun, erstens gibt's noch Termine auf der Oper, die eingehalten werden möchten, dann war ja fürs Wochenende geplant ins schöne Ennstal zu fahren und für den Rest der Woche wird sich schon was finden.

Im schönen Ennstal warteten noch Geburtstagskinder und Patenkinder auf mich, einmal wurde nachgefeiert und beim zweiten mal wurde sich auf einen wilden Kindergeburtstag eingestellt, da ein Patenkind auch Geburtstagskind war. Bis der Anruf von der hochschwangeren Frau Z. kam. Der Kindergeburtstag werde wohl ausfallen müssen, das Mini Z. hatte sich entschlossen, am Geburtstag vom Fräulein Z. teilnehmen zu wollen, und zwar mit offenen Augen und nicht in Mamas Bauch. Als brave Godi habe ich aber vorgesorgt und genügend Kindergeburtstagsdeko besorgt gehabt, das Fräulein Z. sollte eben eine ein klein wenig ruhigere Party bekommen (Onkel und Großeltern haben Kuchen gebracht). Ich kenne Frau Z. schon recht lange und weiß, dass sie eine Abneigung gegen Krankenhäuser hat. Also war ich nicht allzu überrascht, dass die Geburt ambulant abgewickelt wurde und ich die Mini Z. dann bei der Geburtstagsparty sogar schon halten durfte. Das Fräulein Z. war begeistert, von der Schwester ganz besonders und der Doppelgeburtstag war ganz grandios. 

Tja und irgendwie ist es inzwischen Juni geworden und am Wochenende ist Pfingsten und irgendwie vergeht die Zeit so schnell. Und jetzt will ich noch Taschen nähen und fürs Wochenende muss ich noch packen. Weil da bin ICH dann unterwegs. Ätsch, ich kann auch! Das Prachtexemplar sollte sich dann wieder zu Hause einfinden, weil die Hausnager wollen gefüttert werden. An sich ist ja alles voll im Rahmen, aber eigentlich hatte ich ja noch viel mehr Nähprojekte im Kopf und Fotos zu bearbeiten und Blog zu schreiben und ... Jetzt geht sich wahrscheinlich gar nicht alles aus! Wobei es ja gut ist, dass mir auch als Strohwitwe nicht sterbenslangweilig wird.

Bis bald
Viki

P.S.: Das Prachtexemplar hat gerade angerufen, es hat eine Auszeichnung für seine Arbeit bekommen! Da wünsche ich ihm herzlichen Glückwunsch!

Wow, it's over a week now, since my last post! Somehow I didn't have enough time to write. Even if my week was planned so nicely... But the day still lasts only 24 hours and sometimes I should sleep. Last week was a day off and the splendid fellow and I went for a walk and did some housework and then some packing. Because he went to China for a conference. And left me home all alone. Because, not only he left, but my next door friend went away, too. For holidays.

First this took me very hard, I should stay all alone, in that big big city... But then, I do have plenty to do, there is still some work to do and at the weekend I went to the beautyful Enns valley and for the rest of the week I was sure to find something to do.

In the beautyful Enns Valley birthday parties were waiting for me. One of them for my godchild, the reason why I expected a wild childrens party. Until the pregnant Mrs. Z. called me. The children's party wouldn't take place, her water broke. Being a good godparent I was prepared and had some decoration, so that the little miss Z. would still have a party (a bit calmer maybe, but the uncels came and the grandparents had made some cake). I know Mrs. Z for quite a long time and I know that she abhorres hospitals. So I was not too surprised as she  showed up at the party, together with the mini miss Z. The little miss Z was awed, especially by her little sister and so the double birthday was really grand.

Well and then the calender has switched to June somehow and next weekend is Whitsun and somehow time runs so fast. And now I want to sew some bags and pack for the weekend. Because I'm going on vacation! Because I can go as well! Take this! And the splendid fellow should be back home then because the houserodents want to be fed. So everything is quite well, but I do have so many sewing projects on my mind and there are photos that should be sorted and a blog I should write... I'm afraid I can't do everything! But maybe it's better that way, now I know I won't be bored to death, even being a grass widow.

Cu
Viki

P.S.: The splendid fellow just called me, he has been awarded for his work! I congratulate him!